Socket-A Chipset Roundup
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Samstag, 21. Februar 1998
Doppelerfolg der Norweger im Slalom
Mit einem doppelten Erfolg der Norweger ging der
letzte alpine Wettbewerb, der Slalom der Männer, zu
Ende. Der erst 22jährige Hans- Petter Buraas, der noch nie ein Weltcuprennen gewann, in diesem Winter aber schon
dreimal auf dem Podest stand, siegte mit 1,33 Sekunden
Vorsprung auf seinen 31jährigen Teamkollegen Ole
Kristian Furuseth. Der Österrreicher Thomas Sykora, der
nach dem ersten Durchgang noch 22 Hundertstel vor Buraas
geführt hatte, sicherte sich die Bronzemedaille, knapp
vor Weltmeister Tom Stiansen, einem weiteren Norweger.
Die Schweizer kamen nicht in den Medaillenbereich. Der
Walliser Didier Plaschy war als Zwölfter und mit 2,72
Sekunden Rückstand der beste des gestarteten Quartetts.
Paul Accola und Michael von Grünigen erreichten die Ränge 18 und 19, Marco Casanova war bereits im ersten
Lauf ausgeschieden.
Tomba verzichtete auf den zweiten Slalomlauf
Alberto Tomba, der den ersten Lauf des Slaloms auf dem
enttäuschenden 17. Platz beendet hat, verzichtete auf
die Teilnahme im zweiten Durchgang. Der im Riesenslalom
gestürzte Italiener fuhr mit einer schmerzstillenden
Spritze.
Deutsche Biathlon-Staffel verteidigt den Titel
erfolgreich
Deutschlands Biathleten haben ihren Staffel-Titel
erfolgreich verteidigt und sich damit zum dritten Mal in
Folge bei Olympia durchgesetzt. Das Quartett Ricco Gross,
Peter Sendel, Sven Fischer und Frank Luck siegte mit 20
Sekunden Vorsprung auf Norwegen und 43 Sekunden vor
Russland.
Österreicher und Norweger liegen im Slalom
voran
Die Österreicher und die Norweger haben den
ersten Lauf des Männer-Slaloms dominiert. Der
Österreicher Thomas Sykora führt vor den Norwegern
Hans-Petter Buraas und Ole Kristian Furuseth sowie seinem
Landsmann Thomas Stangassinger, dem Olympiasieger von
Lillehammer. Fünfter ist Weltmeister Tom Stiansen, ein
weiterer Norweger. Diese fünf Fahrer liegen innerhalb
von 0,64 Sekunden. Von den Schweizern konnte nur Didier
Plaschy als 13. mit 1,61 Sekunden Rückstand einigermassen mithalten. Michael von Grünigen und Paul
Accola liegen deutlich über 2 Sekunden zurück. Marco
Casanova schied aus. Mitfavorit Alberto Tomba klassierte
sich nicht unter den ersten 15. Als die Nummern 20 und
21, Kombinations-Olympiasieger Mario Reiter und der
Deutsche Markus Eberle, auf der Strecke waren, wurde die
Gegend von Shigakogen von einem Erdbeben erschüttert.
Reiter sagte hernach, er habe die Erschütterungen
während der Fahrt gespürt. Diese seien aber nicht an
seinem Ausscheiden schuld gewesen.
Koss in IOK-Athletenkommission
Bei einer Stimmbeteiligung von 58,35% oder 1366 der
an den Olympischen Winterspielen akkreditierten 2341
Sportlerinnen und Sportler sind die Langläufer Manuela
de Centa (It) und Wladimir Smirnow (Kas) sowie der
Eisschnelläufer Johann Olav Koss (No) in die
Athletenkommission des IOK gewählt worden. An den
Sommerspielen 1996 in Atlanta waren sieben Vertreter
gewählt worden. Neun Mitglieder kann der IOK-Präsident
bezeichnen.
Osakas Vorbereitung
Osaka sieht sich durch den Erfolg der Winterspiele in
Nagano in seiner Kandidatur für die Sommerspiele 2008
gestärkt. Die gut 500 km westlich von Tokio gelegene
Hafenstadt betreibt in Nagano bereits umfangreiche
Werbung. "Es sind noch drei Jahre bis zur Vergabe.
Aber der Erfolg von Nagano hat für uns grosses Gewicht", sagte Akihiko Shimomura, Präsident des
Bewerbungskomitees von Osaka.
Freitag, 20. Februar 1998
Dählie
Der siebenfache Langlauf-Olympiasieger Björn Dählie ist
in seiner wegen "Geschlechtsdiskriminierung"
angezeigt worden. Dählie hatte von Nagano aus im Fernsehen seinen eigenen Lauf in der Staffel kritisiert
und dabei einen tolpatschig wirkenden Fehler als
"mädchenhaft" bezeichnet. Darauf wurde Dählie
von einer Frau verzeigt. Wenn ein Sportidol derart die
Frauen verhöhne, müsse dies, gebüsst werden, sagte die
Frau. Dählie dazu: "Ich bedaure meine Äusserung.
Sie war auch sachlich falsch. Ich habe bei dem Fehler
wohl eher wie eine Kuh ausgesehen."
Illustres Trio
Die Langlauf-Stars Manuela de Centa (It) und Wladimir
Smirnow (Kas) sowie der Eisschnelläufer Johan-Olav Koss
(No) sind in die Athletenkommission des IOC gewählt
worden. Von den 2341 Aktiven bei den Winterspielen hatten
sich 1366 (58,35 Prozent) an der Wahl beteiligt. Neben
dem illustren Trio gehören noch sieben Aktive, die vor
zwei Jahren bei den Sommerspielen in Atlanta gewählt
worden waren, zur Kommission.
Kasse
Zu den Siegern in Nagano zählen auch die sieben
beteiligten internationalen Sportverbände. Sie kassieren
mehr als doppelt soviel wie 1994 in Lillehammer. Spitzenreiter sind der Ski- , der Eishockey- und der
Eislaufverband mit je 10,8 Millionen Dollar. Bob,
Schlitteln, Biathlon und Curling werden vom IOC mit
jeweils 4,85 Millionen abgefunden. In Lillehammer hatte
das IOC an die Verbände "nur" insgesamt 20
Millionen Dollar ausgeschüttet.
Osaka
Osaka sieht sich durch den Erfolg der Winterspiele in
Nagano in seiner Kandidatur für die Sommerspiele 2008
gestärkt. Die gut 500 km westlich von Tokio gelegene
Hafenstadt betreibt in Nagano bereits umfangreiche
Werbung. "Es sind noch drei Jahre bis zur Vergabe.
Aber der Erfolg von Nagano hat für uns grosses Gewicht", sagte Akihiko Shimomura, Präsident des
Bewerbungskomitees von Osaka.
Keine Vermutungen auf Blutdoping
Im Langlauf sind in Hakuba vor den Rennen bisher bei je
20 Prozent der Teilnehmer Blutkontrollen auf die
Hämoglobinwerte durchgeführt worden. Laut Auskunft von
Dr. Peter Jenoure, der die Tests vornahm, traten keine
überhöhten Werte auf. Es besteht auch kein Anlass zu
Vermutungen auf Blutdoping. Die Blutkontrollen wurden im
Winter 1996/97 eingeführt und in dieser Saison in einem
Standardsystem vorgenommen. Die von den Medizinern als
kritische Werte erachteten 18,5 Milligramm Hämoglobin
pro Deziliter Blut bei den Männern und 16,5 Milligramm
bei den Frauen wurden in Hakuba nie erreicht.
Bemerkenswert ist allerdings, dass in den Jahren 1988 bis
1996 steigende Werte beobachtet wurden. Seit der Vornahme
regelmässiger Kontrollen stabilisierten sich die Werte
auf einem tieferen Niveau, was möglicherweise auch auf
die zusehends intensivere ärztliche Betreuung der
Langläufer zurückzuführen ist.
Cuendet trat zurück
Der Schweizer Nordisch-Kombinierer Jean-Yves Cuendet hat
nach dem olympischen Mannschaftswettkampf, an seinem
heutigen 28. Geburtstag, den Rücktritt bekanntgegeben.
Cuendet erreichte in Nagano den 17. Platz im Einzel und
den 7. mit der Mannschaft. Die grössten Erfolge des
Waadtländers waren die Bronzemedaillen- Gewinne mit der
Mannschaft an den Olympischen Spielen 1994 in Lillehammer
und an den Weltmeisterschaften 1995 in Thunder Bay (Ka).
TV-Enttäuschung
Für das US-TV-Network CBS wird Olympia nicht zum
erhofften Hit. Nach dem vorzeitigen Scheitern des
US-Teams in den Viertelfinals des Eishockey-Turniers konnte selbst die Kür beim Quoten-Hit Eiskunstlaufen der
Frauen am Freitag niedrige Durchschnittszahlen nicht mehr
verhindern. CBS wird mit seinen teilweise kritisierten
Übertragungen aus Nagano voraussichtlich die niedrigsten
Einschaltquoten bei Olympischen Winterspielen seit 1968
in Grenoble aufweisen. Statt der erhofften 19,5 Prozent
aller US-Haushalte schaffte CBS bisher im Durchschnitt
nur 16,4 Prozent und muss deshalb seinen Werbepartnern
sogenannte Wiedergutmachungs-Spots schenken. "Den
Spielen fehlt Persönlichkeit und Wärme, und das Wetter
ist die grösste Story", erklärte CBS-Chefregisseur
Rick Gentile. Trotzdem ist der Gewinn in Höhe von 40
Millionen Dollar nicht gefährdet. Heimlicher Sieger des
CBS-Problems ist der kanadische TV-Sender CBC. Er wird
nach Angaben eines Pressesprechers "gegenwärtig von
mehr US-Bürgern gesehen als jemals zuvor".
Premiere
Die Bronze, die Zali Steggall im Frauenslalom gewann,
bedeutet eine Premiere: Es ist die erste Medaille bei
Winterspielen für Australien.
Zweiter Fall
Nach Snowboard-Olympiasieger Ross Rebagliati (Ka) hat
es in Nagano einen weiteren Marihuana-Fall gegeben. Da
die positive Probe Rebagliatis gemäss Entscheid des
internationalen Sportgerichtshofes (CAS) ohne
Konsequenzen bleibt, wurde nun im zweiten Fall der Name
des Athleten nicht bekanntgegeben. Erstmals tagte auch
die von IOK-Präsident Samaranch eingesetzte
Arbeitsgruppe für Vorschläge zur Verbannung des
Marihuana aus dem Sport. Alexandre De Merode, der
Vorsitzende der medizinischen Kommission, ist sich
sicher, dass bei künftigen Olympischen Spielen der
Konsum von Marihuana geahndet wird - "sofern sie
vernünftig und juristisch belegbar sind".
Letzter Auftritt
Das Eishockeyturnier ging für den Kanadier Joe
Sakic, den Grösstverdiener dieser Saison (17 Millionen
Dollar bei Colorado), vorzeitig zu Ende: Er verrenkte
sich gegen Kasachstan (4:1) das rechte Knie.
Olympia-AHV
Italiens Medaillengewinner von Nagano kommen in den
Genuss einer Art AHV. Neben den Prämien für eine
Goldmedaille (50 000 Franken, 32 000 Franken für Silber,
20 000 für Bronze) wird die doppelte Summe zusätzlich
in eine Altersversicherung einbezahlt, die ab dem 45.
Altersjahr zum Tragen kommt und dem Sportler einen
Zustupf zu seinem Lebensunterhalt gewährt.
Heiliger Geist
Papst Johannes Paul II. glaubt offenbar an den guten
Geist von Olympia. Er forderte die reichen Staaten auf,
sich an den Winterspielen ein Beispiel zu nehmen: "So wie die Aktiven im Ziel auf die Nachzügler
warten und sie empfangen, so sollten auch die reichen
Länder den ärmeren Staaten helfen und so sozialen Fortschritt gewährleisten."
Flower-Power
Ein "Blumen-Krieg" zwischen Japans
Olympialieferanten und Hollands Floristen bahnt sich an.
Beim Eisschnellauf-"Triple" der holländischen
10 000-m- Medaillengewinner waren zahlreiche TV-Zuschauer
im "Blumenland" Holland entsetzt über die bei
der Siegerehrung vergebenen Sträusse. Ein Blumenzwiebelhändler reagierte und bot den
Olympiaveranstaltern die kostenlose Lieferung von
Bouquets an. Die Nagano-Bosse lehnten ab.
Donnerstag, 19. Februar 1998
Schonung für Katja Seizinger
Doppelolympiasiegerin Katja Seizinger verzichtete
nach ihren Erfolgen in der Abfahrt und in der Kombination
auf einen Start im Spezialslalom, der in der Nacht auf heute Donnerstag angesetzt war. "Sie braucht auch
mal einen Tag zum Ausspannen", sagte der deutsche
Frauen-Cheftrainer Wolfgang Maier.
Verstärkung für Marcel Rohner
Nach Reto Götschis Ausscheiden im Selektionsrennen
gegen Christian Reich einigten sich die Schweizer
Bob-Delegationsleitung und die Athleten darauf, Marcel Rohners Vierer zu verstärken. Götschis Nummer 4, Beat
Seitz, nahm schon im Training vom Mittwoch anstelle von
Thomas Schreiber hinter Rohner Platz.
Letzte Chance für Jelena Välbe
Im 30-km-Lauf der Frauen in freier Technik bietet
sich Jelena Välbe am Freitag die letzte Gelegenheit,
olympisches Einzel-Gold zu gewinnen. Die Russin wird Ende
Saison ihre Karriere beenden. Sie hat zwar acht WM-Titel
vorzuweisen, vier alleine von den Titelkämpfen 1997 in
Trondheim (No). Olympiasiegerin wurde sie aber bislang
erst mit der Staffel, in Albertville und Lillehammer. In
olympischen Einzelrennen blieb es bei vier dritten
Plätzen 1992. In Hakuba wurde Välbe über 15 km nur 17.
und vierte Russin und wurde damit für das
Verfolgungsstartrennen gar nicht mehr aufgeboten.
Vorgeschlafen. Erneute Festivitäten im
Flughafen Zürich-Kloten: Gestern abend kehrten die
Schweizer Curler, welche an den Olympischen Spielen in
Nagano Gold gewannen, zusammen mit dem
Silbermedaillengewinner im Super-G, Didier Cuche, heim.
Skip Patrick Hürlimann sagte, in Anbetracht der
Feierlichkeiten, welche heute in Zermatt und danach in
Biel und Lausanne weitergehen, habe man bereits im
Flugzeug vorgeschlafen.
Verschwunden. Als Startläufer der Staffel
verfügte Jeremias Wigger nicht über seine schnellsten
Klassisch-Rennskis. Dieses vier Jahre alte Paar ist verschwunden, seit Teamarzt Dr. Beat Villiger vor einigen
Tagen statt Wiggers Paar jenes von Alois Stadlober (Ö)
in den Schweizer Wachscontainer zurückbrachte.
Verärgert. Heftig reagierte Weissrusslands
Präsident Alexander Lukaschenko auf den Abbruch des
Biathlon-Rennens. In einem Interview sagte der
verärgerte Staatschef: "Kaum erscheint der Name
eines weissrussischen Athleten ganz oben, wird der
Wettbewerb von der internationalen Mafia
abgebrochen." Beim Abbruch des 10-km-Rennens wegen
heftiger Schneefälle hatte der Weissrusse Alexander
Popow geführt.
Spekulationen um Rebagliati
Unter Jubel - und Zweifel - ist der kanadische Snowboard-
Olympiasieger Ross Rebagliati in Whistler empfangen
worden. Die Zweifel schürt ein Bericht des Dopingkontroll-Instituts in Montreal an die Medizinische
Kommission des IOK, wonach Rebagliati entgegen seiner
Aussage Marihuana direkt konsumiert haben soll. Die
Einschätzung basiert auf Daten, die das kanadische
Institut bei einer Kontrolle Rebagliatis Ende 1996 und
Anfang 1997 genommen hat. Ein Vergleich mit den in Nagano
genommenen Werten ergebe, dass Rebagliatis Aussagen - er
habe Marihuana zum letzten Mal im April 1997 konsumiert -
nicht stimmen könnten. In Kanada kann der Besitz von
Marihuana mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft
werden. Bereits haben sich aber Regierungsmitglieder des
Themas der Legalisierung angenommen. Und die Polizei will
mit Rebagliati bezüglich Drogen-Prävention ein
Gespräch führen. Der Olympiasieger erklärte, er wolle
sich dafür einsetzen, dass der Cannabis-Konsum
entkriminalisiert werde.
Chabloz mit Herzbeschwerden
Nach dem Sieg über 20 km erreichten die norwegischen
Biathleten im 10-km-Sprint mit Ole Einar Björndalen und
Frode Andresen sogar einen Doppelsieg. Für den Schweizer
Jean-Marc Chabloz endete das Rennen bereits nach gut
einem halben Kilometer. Am Vorabend bekundete Chabloz
Herzrhythmusstörungen und liess sich vom deutschen
Teamarzt untersuchen. Dieser stellte jedoch keine
Probleme fest. Nach einer weiteren Untersuchung erhielt
Chabloz die Starterlaubnis. Bereits nach 600 m brach der
30jährige den Wettkampf jedoch ab. "Bereits im
Januar hatte ich einmal Beschwerden. Aber ein EKG hat
nichts zutage gebracht", sagte Chabloz.
Delegationschef Georg Hähnel erfuhr erst vor Rennbeginn
von den Problemen. (Si.)
Mittwoch, 18. Februar 1998
Verzicht
Katja Seizinger hat sich nach ihren Siegen in der
Abfahrt und in der Kombination dazu entschlossen, auf
einen Start im olympischen Slalom vom Donnerstag (1. Lauf: 01.30 MEZ/2. Lauf: 05.00 Uhr MEZ), zu verzichten.
"Es hat keinen Sinn, wenn wir sie jetzt da
reinhetzen. Sie braucht auch mal einen Tag zum Ausspannen", sagte der deutsche Frauen-Cheftrainer
Wolfgang Maier.
Werben für Sion 2006
Ausser Ottavio Cinquanta (It), dem Vorsitzenden des
Eislauf- Weltverbandes, kamen alle Präsidenten sowie die
Generalsekretäre der sieben olympischen Wintersportverbände zum Raclette-Abend des
Kandidaturkomitees Sion-Switzerland 2006 ins "House
of Switzerland". Die Walliser nutzen in Nagano jede Gelegenheit, um bei einflussreichen Persönlichkeiten
für "ihre Spiele" zu werben. Jean-Daniel
Mudry, Direktor der Walliser Kandidatur, zeigte sich von
den Hallenbauten in Nagano beeindruckt, erklärte aber:
"Wir wollen bei uns ein vernünftiges Konzept, das
eine spätere Nutzung der Anlagen garantiert."
Ärger für Samaranch
IOK-Präsident Juan Antonio Samaranch hat wegen eines
Interviews bei CBS-Chef Michael Jordan interveniert. Bob
Simon, Reporter des amerikanischen Senders, hatte bei
einem Gespräch mit Samaranch mehr über dessen
Vergangenheit im Spanien Francos wissen wollen, als dem
IOK-Präsidenten lieb war. Trotz des Protests will CBS
das Interview am 22. Februar ausstrahlen. Dann endet die
Zusammenarbeit mit dem IOK, das bis mindestens 2008 die
TV-Rechte an NBC verkauft hat.